Menschen am Stehtisch während des ESB-Kongresses

Wir waren beim Kongress für “Digitales Sportmarketing”

Digitalisierung für Events spielt auch im Sportmarketing eine wichtige Rolle. Philipp war beim Kongress des ESB – der Plattform für die Bereiche Sport, Entertainment & Marketing um die neusten Trends aufzuspüren.

Das ESB Marketing Netzwerk bittet in Wien zum Tanz und wir hören schon den Donauwalzer. Der Grund für die Einladung war der jährliche Austausch von Vertreter:Innen aus der Sportbranche. Nachdem sich auf dem Kongress immer alles um die neuesten Trends und Entwicklungen im digitalen Sportmarketing dreht, darf Eventnet natürlich nicht fehlen. Und wer sich als zukunftsorientiert bezeichnet, muss Bahn fahren – von Berlin nach Wien waren es entspannte 8 Stunden.

Apropos Zukunft, die ist in Österreich schon da – zumindest aus deutscher Sicht. Denn am 1. Juli traten starke Lockerungen der Corona-Regeln ein. FFP2-Maskenpflicht: Gefallen. Sperrstunde: Abgeschafft. Großveranstaltungen: Können stattfinden. Ein Donauwalzer wäre also wirklich drin gewesen, aber das war natürlich nicht der Sinn der Reise. Wir wollten Kontakte knüpfen, uns austauschen und dafür gab uns der ESB den perfekten Rahmen.

Was sind die Top-Themen im digitalen Sportmarketing für dieses Jahr?

Challenge: Nachhaltige Aktivierung der Teilnehmer:Innen

Der Vormittag stand im Zeichen von Sponsoring Aktivitäten. Die Speaker:Innen waren sich einig, dass die größte Herausforderung im digitalen Sportmarketing in einer nachhaltigen Aktivierung vor Ort besteht. Gerade in der Veranstaltungsbranche fehlen hier oftmals digitale Interaktionsmöglichkeiten. So schmerzhaft das für Veranstalter:Innen sein mag, so sehr kommt uns dieser Pain Point entgegen. Für uns ist W-LAN der ideale Touchpoint für ein stärkeres Involvement auf digitalem Weg. Wir alle wissen, dass Aufmerksamkeit nur in den seltensten Fällen von selbst kommt. Mann muss den Leuten schon etwas geben. Wir bieten den Teilnehmer:Innen freies W-LAN und unseren Kund:Innen Interaktionsmöglichkeiten. Die Schnittstelle zwischen den beiden bildet dabei unsere frei gestaltbare Login-Landingpage. Win-Win. Die einen können ungestört von Funklöchern am Event teilnehmen und die anderen kommen so nah wie nur möglich an die Kund:Innen ran, nämlich direkt in die Hand.

Chance: Storytelling durch Social Media und E-Mail Kampagnen

Während die Mittagspause in lockerer Runde zum Netzwerken genutzt wurde, ging es am Nachmittag wieder zur Sache. Der Fokus lag auf Social Media und auch hier machten die Vortragenden schnell den vorherrschenden Trend aus: der Shift vom Branding zum Storytelling. Während es früher gereicht hatte Markenpräsenz auf Sportveranstaltungen zu zeigen, muss man für die junge Zielgruppe zugeschnittenen Content produzieren. Auch hier haben wir einen klaren Use Case: automatisierte E-Mail Kampagnen. Best Practice sind dabei z. B. nachgelagerte Mails mit passenden Angeboten oder Inhalten. Der Trigger für die Mail kann aber auch schon während der Veranstaltung zum Zeitpunkt des Logins ins W-LAN gesetzt werden. Dann haben wir zum Beispiel die Möglichkeit die Teilnehmer:Innen mit einem Gewinnspiel abzuholen. Im digitalen Sportmarketing ist eine Sache immer besonders wichtig: Den Nutzer:Innen muss ein attraktives Angebot gemacht werden damit die gewünschte Aktivierung erreicht wird.

Hand aufs Herz – wie war’s?

Bei unserem Trip nach Wien mussten wir zwar nicht den Körper vom Tanzen kühlen, aber sehr wohl den Kopf vom Nachdenken. Der ESB hatte bestimmt damit gerechnet, denn für kalte Getränke war gesorgt. Zusammen mit Snacks und Musik in entspannter Atmosphäre der perfekte Abschluss. Sport & Marke war unser erster ESB Kongress und wird nicht unser letzter sein. Wenn es so weit ist, werden wir Euch wieder mitnehmen.