Menschen sitzen auf einem Festival vor der Bühne auf der Wiese.

5 Gründe, warum Festivals spätestens 2022 WLAN brauchen.

Der Festival-Sommer 2022 steht ins Haus. Während die Fans bereits die Line-ups studieren, beginnt hinter den Kulissen die Planung. Zu der klassischen Infrastruktur wie Strom, Licht und Ton kam in den letzten Jahren immer öfter auch eine Internet-Anbindung für das Gelände dazu – aus gutem Grund. Warum Organisatoren spätestens jetzt nicht mehr auf eine robuste WLAN-Infrastruktur verzichten sollten, zeigen wir in diesem Artikel.

 

1. Bargeldloses Bezahlen

Durch die Coronapandemie das bargeldlose Bezahlen, selbst in Deutschland, ordentlich Schwung bekommen. Und ganz besonders auf Veranstaltungen, wo Gäste nicht ohne Weiteres Bargeld abheben können, spielen alternative Bezahlmöglichkeiten eine große Rolle. Auf einem Festival kann es schnell passieren, dass Ihren Gästen das Bargeld ausgeht. Wenn es dann möglich ist an Essen-Ständen, am Merchandise und anderen Verkaufspunkten mit der Kreditkarte oder dem Handy bezahlen zu können, ist das für die Gäste natürlich eine riesige Erleichterung. Grundlegend gibt es zwei unterschiedliche Ansätze, um bargeldloses Bezahlen zu ermöglichen.

Frau bezahlt mit ihrem Handy
Besonders auf Festivals ist bargeldloses Bezahlen für Gäste ein wichtiger Service.

Bezahlen per Visa-Karte oder Handy

Hierfür wird einfach ein Kontaktlos-Terminal benötigt, das mit dem eigenen Bankkonto verknüpft und mit dem WLAN verbunden ist.

Vorteile:

  • sehr einfache Bereitstellung die jeder Standbetreiber auch selbst vornehmen kann
  • die Gäste können genau wie im Alltag mit ihrer Karte oder ihrem Handy bezahlen
  • In der Nähe des Verkaufspunktes muss WLAN verfügbar sein

Bezahlen per Prepaid-Armband

Bei diesem Ansatz bekommen die Gäste ein Armband mit einem eingebauten RFID-Chip (idealerweise das Eintrittsarmband). Auf diesen Chip wird ein beliebiger Geldbetrag gebucht. Das geschieht entweder bereits im Vorfeld bei der Ticketbestellung oder vor Ort. Schön ist es natürlich, wenn auch diese Transaktion bargeldlos möglich ist.

Vorteile:

  • Die Gäste benötigen nichts außer ihrem Festivalarmband. Selbst wer nackt über das Gelände hüpft, kann sich ein Bier kaufen :)
  • Alle Geldeingänge können zentral und live überwacht werden
  • Das System muss vom Veranstalter bereitgestellt werden
  • Für eine einwandfreie Funktion wird auf der Veranstaltung WLAN benötigt

Insgesamt kommt man um das Anbieten von digitalen Bezahlmöglichkeiten früher oder später nicht herum. In einem früheren Blogeintrag haben wir uns schon einmal näher mit dem Thema „Bargeldloses Bezahlen auf Events“ beschäftigt.

 

2. Digitale Tickets und Gästelisten

Die meisten Gäste bestellen ihre Tickets heutzutage online. Aber auch die Organisation von Gästelisten und Presseakkreditierungen läuft mittlerweile. Seien es Eventplanung-Tools, Google-Docs oder eine klassische Excel-Datei, die irgendwo in einem Cloud-Speicher liegt. Auf dem Event selbst möchte man natürlich weiterhin auf diese Informationen zugreifen. Alles offline auf USB-Sticks zu speichern ist sicher keine Option, denn auf diesem Wege sind die Daten  schon nach wenigen Stunden veraltet.

Vor Ort sollten folgende Fragen gar nicht erst aufkommen:

  • Ist das Ticket gültig?
  • Wo ist die aktuelle Gästeliste?
  • Wer muss noch kurzfristig akkreditiert werden?

Warum also die Arbeit in gemeinsamen Tools und immer aktuellen Dokumenten auf dem Gelände nicht einfach fortführen? Dafür reicht es, das Backoffice und einige wichtige Punkte, wie den Einlass, auf dem Event mit WLAN zu versorgen. Da hierfür nicht viel Bandbreite benötigt wird und nur ein geringer Bereich versorgt werden muss, ist das oft schon mit einem kleinen Budget möglich.

Ein Mitarbeiter von Eventnet baut WLAN auf einem Festival
Eine stabile Verbindung sorgt für reibungslose Abläufe.

 

3. Interne Kommunikation

Auf Veranstaltungen mit vielen Besuchern kommt das öffentliche Mobilfunknetz häufig an seine Grenzen. Für Besucher ist das im besten Falle ein digitales Detox. Für die Organisation ist es allerdings extrem hinderlich, wenn die Kommunikation untereinander gestört ist. Funkgeräte sind hier eine zweckmäßige Lösung. Allerdings benötigt man dafür ausreichend viele Geräte, während jeder Mitarbeiter garantiert ein eigenes Handy in der Tasche hat. Außerdem lassen sich über Messenger und E-Mails, anders als bei Funkgeräten, auch Bilder und Texte versenden. Gibt es auf dem Gelände Event-WLAN, können die Mitarbeiter alle gängigen Kommunikationsformen so nutzen wie auch im Alltag. Eine WLAN-Abdeckung an bestimmten Punkten, etwa dem Backstagebereich oder dem Einlass, kann hier bereits ausreichen. Denn stellt man das WLAN nur intern zur Verfügung, bleibt auch die benötigte Kapazität in einem überschaubaren Rahmen.

 

4. Social-Media

Wenn es um WLAN für Veranstaltungen geht, stellt sich schnell die Frage, ob es Sinn ergibt den Gästen einen Internetzugang bereitzustellen. Denn um die Privatsphäre der feiernden Gäste zu schützen, ist es oft gar nicht gewünscht, dass auf dem Event Fotos gemacht und ins Internet gestellt werden. In der Realität ist es natürlich so, dass die Gäste das Fotografieren nicht einfach sein lassen. Interessanter ist es daher vielleicht, die Social-Media Aktivitäten der Gäste etwas zu lenken. Witzige Spots mit potenziellen Foto-Motiven, an denen auch WLAN verfügbar ist, bündeln das Interesse und ermögliche einen schnellen Upload.

Vorteile:

  • Es muss nicht auf dem gesamten Event WLAN angeboten werden
  • Gäste fotografieren und posten eher an den WLAN-Spots statt auf dem Dancefloor
  • Der Austausch mit Freunde über WhatsApp, Telegram, Facebook-Messenger und Co. ist ein einfach möglich

Einige Tipps für den Social-Media Auftritt von Events haben wir bereits in einem früheren Blogeintrag schon einmal näher beleuchtet.

 

5. Happy Staff – mit WLAN auf dem Gelände

Nicht zuletzt ist es für die Crew eine schöne Option in der langen Zeit vom Aufbau bis zum Abbau einen WLAN-Zugang auf dem Event zu haben. Wir wissen aus eigener Erfahrung, dass es manchmal recht anstrengend sein kann für eine Woche und länger auf einer Veranstaltung zu sein. Das Datenvolumen des Handys reicht zwar für ein paar Messengernachrichten und etwas Musik über Spotify. Aber YouTube Videos oder gar Netflix-Serien saugen das Datenvolumen schon in wenigen Stunden leer. Mit Event-WLAN im Backstage hat man dagegen die Möglichkeit am Abend einen Film oder Serien zu schauen oder einfach ganz gelassen im Internet zu surfen. WLAN fühlt sich eben auch ein wenig an wie zu Hause.

 

To be continued…

Wir konnten hier natürlich nur einige Punkte auflisten, für die WLAN auf Festivals unentbehrlich ist. Grundsätzlich wird eine Online-Verbindung aber immer öfter einfach vorausgesetzt. Sei es von Apps, Gewerken oder Gästen auf Veranstaltungen im Allgemeinen. Es ist ein wenig so wie mit elektrischem Strom. Man geht einfach davon aus, dass er vorhanden ist.

Jetzt kostenlos beraten lassen.

Wir helfen gerne dabei, Ihr Festival bei WLAN-Abdeckung zu unterstützen, damit Sie dieses Thema für sich abhaken können.


JETZT KOSTENLOS BERATEN LASSEN